Der ärztliche Zweitbefund – auch ein Zeichen mangelnden Vertrauens

Die Ärzte Zeitung berichtet aktuell, dass 75% der gesetzlich Versicherten vor einer planbaren Krankenhausbehandlung die Meinung eines zweiten Arztes einholen würden. Das sei das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des Wissenschaftlichen Instituts für Qualität und Effizienz im Gesundheitswesen der Techniker Krankenkasse (TK). 27% der befragten Patienten hätten „manchmal oder sogar häufig den Eindruck, dass ein Arzt eine unnötige Behandlung oder Untersuchung empfiehlt“.

Die AOK informiert auf ihrer Webseite unter dem Titel „Die ärztliche Zweitmeinung – mehr Sicherheit und Vertrauen“ über die Möglichkeiten des ärztlichen Zweitbefundes – spricht aber zugleich auch den Kern des Themas an: Sicherheit und Vertrauen!

Fühlt sich der Patient bei seinem behandelnden Arzt sicher und vertraut er ihm, so ist in sehr vielen Fällen die zweite Meinung nicht notwendig.

Vertrauen und das Gefühl von Sicherheit sind aber Themen, die von einer guten Praxisorganisation und einer passenden Patientenkommunikation maßgeblich abhängen.

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