Der Arzt, der rechnen kann

So titelte die Welt am Sonntag am 15. Mai 2016 einen Artikel über das Angebot an diversen Studiengängen der Fachrichtung International Health Care Management. Diese bieten für Angehörige des Gesundheitswesens oder der pharmazeutischen Industrie Fortbildungen in den Disziplinen Controlling, Prozess- und Personalmanagement, Marketing oder Risikomanagement aber auch Gesundheitsökonomie.

Fortbildungshungrige Menschen oder solche, die im Gesundheitswesen Karriere machen wollen, werden hier sicherlich viel wertvolles Wissen vermittelt bekommen. Doch zahlen sie dafür auch einen hohen Preis. So kostet die entsprechende Ausbildung an der renommierten Frankfurt School of Finance and Management gute 31.900,– Euro.

Ist das für den niedergelassenen Haus- oder Facharzt von Relevanz? Ein solches Studium eher weniger. Das wäre zu viel des Guten.

Gleichwohl müssen Ärzte heute weit mehr beherrschen als ihr jeweiliges Fachgebiet. Jede Praxis und jede Klinik ist nicht nur ein Ort der Heilung und Genesung, sondern auch ein Wirtschaftsunternehmen mit Warenverkehr und Verträgen sowie komplexen Prozessen und vor allem Angestellten und zunehmend kritischeren Kunden.

Da bietet es sich schon an, in einige wohl definierte Details einzusteigen. Die Zusammenarbeit mit doc.advisory beim Zeit-, Team-, Personal-, Praxis- und Patientenmanagement  setzt Potenziale frei und sorgt für mehr Zufriedenheit und Produktivität im Praxisbetrieb.

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Ärzte 4.0 – ändert die Digitalisierung die Rolle des Arztes für den Patienten?

Eine jüngere Umfrage der Bertelsmann Stiftung ergab, dass inzwischen 38 Prozent der Deutschen bei aktuellen Gesundheitsfragen im Internet nach Rat suchen. Das sind 10 Prozentpunkte mehr als noch vor fünf Jahren. Die FAZ schrieb vor einigen Tagen: „Je mehr das „Krankheiten-Googeln“ zum Volkssport wird, desto stärker stellt sich für Politik und Mediziner die Frage nach der Qualität des Angebots“. Das ist eine berechtigte Frage.

Berechtigt ist aber auch die Frage danach, was dieses Patientenverhalten mit dem Verhältnis zwischen Arzt und Patient macht. Nicht wenige Mediziner bemerken seit einiger Zeit, dass ihre Patienten misstrauischer sind als früher und sich nicht mehr alleine auf die Meinung ihres Arztes verlassen wollen. Wird der Arzt im Zuge der anhaltenden Digitalisierung stärker zum Dienstleister, zu einer Informationsquelle neben vielen anderen? Ärzte sind gut beraten, diese Entwicklung kritisch zu beobachten und entsprechend zu begleiten. Denn eines ist klar: Das Arzt-Patienten-Verhältnis wird loser, je mehr die Digitalisierung aus Seiten der Patienten um sich greift.

Mehr als je zuvor erscheint es ratsam, über ein systematisches Patienten-Management nachzudenken – doc.advisory kann hier helfen.

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